FARMLAND KNOW-HOW
Warum eine gute Erdung so wichtig ist
Wie funktioniert ein Elektrozaun?
Ein Elektrozaun funktioniert als offener Stromkreis. Das Weidezaungerät erzeugt kurze Stromimpulse mit niedriger Energie und einer Hochspannung von mehreren Tausend Volt. Erst wenn der Stromkreis geschlossen wird, fließt Strom – beispielsweise, wenn ein Tier den Zaun berührt.
Dabei fließt der Strom durch den Körper des Tieres in den Boden und wird über die Erdung zurück ins Gerät geleitet. Dieser Schock, der durch die Nervenreaktion des Tieres ausgelöst wird, sorgt für die abschreckende Wirkung des Elektrozauns.
Warum ist die Erdung so wichtig?
Damit dieser Mechanismus zuverlässig funktioniert, ist eine hochwertige Erdung unerlässlich. Die Erdstäbe, die als stromleitendes Element fungieren, müssen in feuchtem Boden installiert werden. Ideal sind schattige Bereiche, wie unter Bäumen, da dort die Feuchtigkeit besser gehalten wird.
Bei ungünstigen Bodenverhältnissen, wie Trockenheit, Schotterboden oder Schnee, kann der Stromkreis unterbrochen werden, wenn zu wenige oder zu kurze Erdstäbe verwendet werden.
UNSERE TIPPS
Für eine optimale Erdung
Gut zu wissen
- Mehrere Erdspieße bei trockenen Böden: Bei trockenen Bodenverhältnissen sollten mehrere Erdspieße verwendet werden. Diese sollten in einem Abstand von etwa 10 Metern voneinander installiert werden.
- Längere Erdspieße für weniger Widerstand: Je länger die Erdspieße sind, desto geringer ist der Widerstand.
- Empfohlene Produkte: Für optimale Ergebnisse empfehlen wir unsere Herkules Power Erdstäbe (0,75 m) oder die Spezial Erdstäbe (1 m).
Richtlinien für Erdstäbe nach Impulsenergie
- 1 Joule Impulsenergie: Mindestens 1 Erdstab mit 1 m Länge.
- 2–5 Joule Impulsenergie: Mindestens 2 Erdstäbe mit 1 m Länge.
Energiebeispiele für Weidezaungeräte
- 1,5 Joule Output bei 2000 Ohm = 0,86 Joule
- 1,5 Joule Output bei 1000 Ohm = 0,42 Joule
- 1,5 Joule Output bei 500 Ohm = 0,21 Joule